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meine hamburg-wette habe ich verloren. jene mit der weltoffenheit meiner stadt. gestern spielten sich hier an der elbe unschöne szenen ab. Read the rest of this entry »

Bahnhof Ehrenfeld. Es schien ein ruhiger Abend zu werden: Die Sonne verabschiedete sich mit einem letzten Flackern, ein paar Vögel flatterten müde in ihre Nester zurück und im Café Goldmund am Bahnhof Ehrenfeld gähnte die Bedienung nach einem langen Tag zwischen Kuchentheke und Bücherregalen der Nachruhe entgegen. Doch plötzlich, genau um 22.32 Uhr, geschah es. Read the rest of this entry »

Alles im Blick. Das stimmt allerdings. Jedenfalls fühle ich mich die ganze Zeit beobachtet. Dabei bin ich doch Beobachter, Zuschauer, um genau zu sein. ZDF-Zuschauer. Zumindest für die Abende, an denen das ZDF bei der EM an der Reihe ist. Da sitze ich also und will zuschauen und dabei schaut mir etwas zu. Read the rest of this entry »

Machabäerstraße/Eigelstein. Italien-Holland also. Sicherlich gutes Spiel. Außerdem wohnen wir am Eigelstein, der hat nicht nur die historische Tor-, sondern ist auch eine türkische und italienische Hochburg. Und da wir ja schließlich weltoffen, versöhnlich und anpassungsfähig sind, schauen wir das Spiel am besten in dem kleinen italienischen Laden im Nachbarhaus. Unter Italienern, versteht sich. Zumindest haben wir das so verstanden. Read the rest of this entry »

Früher schaute man Fußball-Europameisterschaften auf einem Fernseher, der so groß war wie eine Mikrowelle. Die Familie nahm Platz auf der Couch und lauschte Heribert Fassbender, der seine Zuschauer mit den Worten begrüßte: „Liebe Fußballfreunde an den Bildschirmen…“

Heute sagt Johannes B. Kerner: „Willkommen liebe Fußballfans an den Bildschirmen in Deutschland und an den zahlreichen Public-Viewing-Plätzen im ganzen Land, in Berlin, wo Tausende im Sony-Center ausharren, in Köln…“ Read the rest of this entry »