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„Und wie oft war Deutschland schon Weltmeister?“ Der Mann ist nicht größer als 1,60 m und hat graue Haare. Er geht gebückt, trägt eine abgewetzte Kappe und blickt den Mann ihm gegenüber aus dunklen Augen an. Er zieht einen Karren mit leeren Glasflaschen hinter sich her. Deutschland steht seit einer Stunde im Finale der Europameisterschaft 2008. Read the rest of this entry »
C&A. Schildergasse 60-68. Grüne Kappe, grüner Pulli. Das ist Bobby. Zumindest ruft ihn sein Bruder (rote Kappe, roter Pulli) so. Er ist sein Bruder, dazu braucht es definitiv keinen Vaterschaftstest. Meine Vermutung stimmt also: Montags morgens gehen nur Verrückte einkaufen. Oder Engländer. Bobby ’s Daddy braucht eine neue Hose, und die kann er natürlich am besten in Deutschland kaufen – wo er schon mal da ist. C&A statt Dom und Rhein. Während Daddy sich gerade von Mummy beraten lässt… Read the rest of this entry »
meine hamburg-wette habe ich verloren. jene mit der weltoffenheit meiner stadt. gestern spielten sich hier an der elbe unschöne szenen ab. Read the rest of this entry »
Alles im Blick. Das stimmt allerdings. Jedenfalls fühle ich mich die ganze Zeit beobachtet. Dabei bin ich doch Beobachter, Zuschauer, um genau zu sein. ZDF-Zuschauer. Zumindest für die Abende, an denen das ZDF bei der EM an der Reihe ist. Da sitze ich also und will zuschauen und dabei schaut mir etwas zu. Read the rest of this entry »
Machabäerstraße/Eigelstein. Italien-Holland also. Sicherlich gutes Spiel. Außerdem wohnen wir am Eigelstein, der hat nicht nur die historische Tor-, sondern ist auch eine türkische und italienische Hochburg. Und da wir ja schließlich weltoffen, versöhnlich und anpassungsfähig sind, schauen wir das Spiel am besten in dem kleinen italienischen Laden im Nachbarhaus. Unter Italienern, versteht sich. Zumindest haben wir das so verstanden. Read the rest of this entry »
Früher schaute man Fußball-Europameisterschaften auf einem Fernseher, der so groß war wie eine Mikrowelle. Die Familie nahm Platz auf der Couch und lauschte Heribert Fassbender, der seine Zuschauer mit den Worten begrüßte: „Liebe Fußballfreunde an den Bildschirmen…“
Heute sagt Johannes B. Kerner: „Willkommen liebe Fußballfans an den Bildschirmen in Deutschland und an den zahlreichen Public-Viewing-Plätzen im ganzen Land, in Berlin, wo Tausende im Sony-Center ausharren, in Köln…“ Read the rest of this entry »
Ein immerwährender Quell der Freude: Götz Wiedmann im Allgemeinen, dieses Lied im Speziellen. (wobei „Eduard der Haschischhund“ und „dein Vater hat nen Kater“ auch ganz weit vorne sind)



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